ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

Footprints (Update 12.5.16)

Link to the english webpage about the footprints of emergence

fp-new-final

Ich liebe Footprints, weil sie eine intuitive, kreative Methode sind, mit der ich meine eigenen Lernerfahrungen reflektiere, meine Lerndesigns in der Planung kritisch beleuchten kann und Einblick in die Lernprozesse meiner Studierenden und TrainingsteilnehmerInnen erhalte, wenn diese einen Footprint über ihre Teilnahme an einer Lehrveranstaltung, einem Training von mir erstellen.

Meinen ersten Footprint erstellte ich im November 2012, seither reflektiere ich sowohl meine Learning Designs als auch meine Lernerfahrungen mit dieser Methode.

juttas-footprints

Beispiele für Footprints: links Reflexion meiner Studierenden 2013 (Grafikstudio), Mitte meine Reflexion des Creativity MOOC 2013 (Excel-Sheet), rechts: meine Reflexion des Social Network MOOC 2014 (Word-Vorlage)

Materialien zur Erstellung von Footprints

Werte für die Faktoren

  • innen: vorgeschriebenes Lerndesign (wenig Offenheit, Aufgaben müssen abgearbeitet werden)
  • im weißen Bereich: sweet emergence (weiter innen: recht strukturiert, doch es kann auch Unvorhergesehenes geschehen, die Lernenden sind meistens in der Komfortzone – weiter außen: teilweise forderndes Lerndesign, es braucht Eigeninitative und Engagement, um seinen, ihren Weg zu finden)
  • eher außen: sharp emergence (das Lernen ist anstrengend manchmal liegt zuviel Verantwortung auf den Lernenden, die Organisation des Lernprozesses, die Aufgabenstellungen brauchen Energie, die in der Auseinandersetzung mit dem Inhalt fehlt)
  • äußerster Kreis: Rand des Chaos (die Aufgaben sind so offen, komplex, dass nur mehr wenig Zeit für Inhalte übrig bleibt)
  • außerhalb: Chaos (Lernen ist nicht mehr möglich, die Energie liegt in der Bekämpfung des Chaos oder die Lernenden gegeben auf, ziehen sich zurück

Literatur und Links

Hintergrund

Ich kam das erste Mal mit den Footprints in Berührung, als Jenny Mackness und ich im Sommer 2012 gemeinsam Online-Teilnehmerinnen in Etienne Wengers „BEtreat“ waren. Startpunkt war ein der Footprints-Artikel von Roy Williams und Jenny Mackness, von 2012.

Im Dezember lud ich meine Kolleginnen Gudrun Reimerth (Studiengang Journalismus und PR) und Erika Pernold (ZML-Innovative Lernszenarien) ein, gemeinsam an den Footprints zu arbeiten und daraus eine Publikation für die Zeitschrift für Hochschulentwicklung zu schreiben.  Wir fanden unseren Artikel: Jutta Pauschenwein, Gudrun Reimerth, Erika Pernold: Fußabdrücke für „Emergent Learning“ – Vielfalt einer kreativen Reflexionsmethode spannend, die Reviewer leider nicht.

Seither gelang es uns besser die Footprints bekannt zu machen – siehe Literatur weiter oben. Wir bieten auch immer wieder Workshops zu den Footprints an, der dreiwöchige Online-Kurs findet ca. einmal pro Jahr statt.

 

14 Antworten to "Footprints (Update 12.5.16)"

[…] Ich liebe Footprints, weil sie eine intuitive, kreative Methode sind, mit der ich meine eigenen Lernerfahrungen reflektiere, meine Lerndesigns in der Planung kritisch beleuchten kann und Einblick i…  […]

[…] Zum Thema referierte Frau Dr. Jutta Pauschenwein. Sie leitet das Kompetenzzentrum „ZML – Innovative Lernszenarien“ an der FH JOANNEUM (Graz). Frau Pauschenwein ist zertifizierte E-Moderatorin nach Gilly Salmon. Seit 2007 entwickelt und moderiert sie Online- und Blended-Trainings und seit 2012 beschäftigt sie sich mit „footprints of emergent learning“. […]

Thank you for showing me this interesting method. I perceive it as an encouraging and inspiring process of reflectio past learning experiences and a possibility to reflect/plan future learning endeavors.

[…] zu der Methode der Footprints auf Deutsch findet man in ZML Didaktik Blog von Jutta Pauschenwein, die den Einsatz der Fußabdrücke für die Evaluierung offener […]

[…] Mehr Informationen zu den Footprints, den Faktoren und die Möglichkeit die Footprints selbst auszuprobieren gibt es hier. […]

[…] – ich möchte die Methode der Footprints of Emergence für mich erproben und mehr Übung in der Evaluation von Lernevents mit den Footprints […]

Sehr cooler Artikel

[…] Ihre Kurse und Lernprozesse (im Nachhinein) auf Emergenz hin zu überprüfen, sind die sogenannten Footprints of Emergence. Hier wird über insgesamt 25 Fragen, die in die vier Kategorien Interaktivität der Lernumgebung, […]

[…] Eine mögliche Hilfe, einen guten Mittelweg zwischen vorschreibenden und offenen Elementen einer Lernumgebung zu erreichen, sind die so genannten Footprints of Emergence. Wenn Sie dieses Konzept noch nicht kennen, finden Sie eine gute Einführung in die Thematik auf dem Blog von Jutta Pauschenwein. […]

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