ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

Twitter im Journalismus-Studium – zweites Monitoring

Posted on: Dezember 29, 2016

Im Dezember stand Phase 2 der Auseinandersetzung mit Twitter am Programm (zur Vorgeschichte). Die  40 #jpr16 Studierenden waren herausgefordert, die Qualität der Tweets und des Austauschs zu steigern, von einer Vielschreiber*in zu lernen und die eigenen Aktivitäten zu reflektieren.

Diesmal besteht die Herausforderung an mich darin jeder Person ein individuelles Feedback zu geben. Dabei gehe ich folgendermaßen vor:

  • Ich checke die Kontinuität der Tweets, gehe die Timeline entlang und lese so viele Tweets, bis ich einen Eindruck erhalte. Dann schaue ich mir unter Tweets&Replies die Gruppengespräche an und lasse das Twitter-Profil auf mich wirken. Ich besuche die ausgewählte Vielschreiber*in und mache mich auf die Suche nach der Reflexion, die in Tweets zu finden ist, in Google-Dokumenten, in einem Blog, in einer Twitter Message oder in einer E-Mail. Oft ist diese Reflexion auch nicht explizit irgendwo festgehalten.
  • Neben dieser bewussten Auseinandersetzung mit dem Tweetverhalten der Studierenden reflektiere ich meine persönliche Wahrnehmung: wie wirkt der jeweilige Twitterraum auf mich, gehe ich in Resonanz, nehme ich eine Person in der Fülle der Tweets wahr, erhalte ich Nachrichten, die mich ansprechen, werde ich zum Weiterlesen, Schauen, Hören, Schmunzeln verführt. Spricht mich das Profil an?

Jede Woche sollten die Studierenden 10 Tweets verfassen, das bedeutet mittlerweile haben sie um die 80 Tweets oder mehr verfasst. Ein Viertel der Studierenden (10) haben weniger als 75 Tweets verfasst, doch nur um zwei von ihnen mit weniger als 40 Tweets mache ich mir Sorgen. Mehr als ein Drittel (14) sind VielschreiberInnen mit zumindest 149 Tweets in den letzten acht Wochen. Das beeindruckt mich und freut mich.

Es ist durchaus legitim, dass manche Studierende noch auf der Suche nach ihrem Stil, ihren Themen, ihrer Twitter-Identität sind. Viele tweeten bereits recht professionell und es scheint ihnen auch Spaß zu machen.

tweet2812

Phase 3: Januar 2017 – Professionalität anstreben

In der letzten Phase bekommen die Studierenden nun den folgenden Auftrag:

1) Meine Feedbacks berücksichtigen und den Empfehlungen folgen, wenn sie für die Studierenden Sinn machen.

2) Ein bis zwei Themen auswählen und professionelles Tweeten ausprobieren (also wie beim Schreiben auch Recherchieren, Quellen auswählen und angeben, eigene Sicht schildern).

3) Werkzeuge rund um Twitter ausprobieren und miteinander teilen, wie etwa tweetdeck, Verbindung zu anderen Social Media, …

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