ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

ELT14 – rund um offene Lernszenarien und ihre Reflexion

Posted on: September 21, 2014

Unser 13. E-Learning Tag am 17. September 2014 hinterlässt mich ganz erfüllt von vielfältigen Eindrücken und mit neuen Ideen. Ich habe die Keynote von Jenny Mackness und Roy Williams sehr geschätzt – zwar waren mir die Inhalte doch recht vertraut, von meiner eigenen Beschäftigung mit den Footprints of Emergence, von vielen Diskussion mit Jenny, manchmal auch mit Roy, vom Lesen des Beitrags zum Tagungsband – doch die vielen Bilder haben mich immer wieder verlockt weiter zu denken.

Jenny und Roy haben ein tiefes Verständnis von offenen Lernszenarien. Ich muss oft lachen, wenn Jennys Haare zu Berge stehen, weil von ihr als Lernerin in einem Online-Lernszenario erwartet wird in einer bestimmten Quantität beizutragen. Wie sehr ich meine Studies zwinge in Twitter aktiv zu sein, habe ich mich noch getraut ihr zu gestehen …

Eine offene Herangehensweise habe ich besonders bei zwei weiteren Beiträgen am E-Learning Tag wahrgenommen:

Denny und Rainer ließen uns an ihrer Reise nach Stockholm teilnehmen und diskutierten das Spannungsfeld „Offenheit / Struktur“ aus einer ganz anderen Perspektive. Wie viel Planung braucht Reisen / Lernen, was versäumt man durch Über-Planung oder gar keine Planung? Möchte ich alleine reisen / lernen oder mit anderen? Diese Fragen beschäftigen mich noch!

Und Kurt, der seine Präsentation mutig mit einem Stück auf der Mundharmonika begann, lud seine Studierenden ein, sich außerhalb der Lehrveranstaltung und freiwillig auf ein mehrwöchiges Lernexperiment einzulassen. Er fand Studierende, die sich trauten, Mundharmonika spielen zu lernen und ihre Lernprozesse zu reflektieren, was mich beeindruckte.

In dem Footprint-Workshop, das Jenny und ich anboten, reflektierten einige TeilnehmerInnen den E-Learning Tag mit einem Footprint. Da bin ich natürlich dazu verführt ihre Reflexion in Bezug zu meinem Design-Footprint (siehe meinen vorbereitenden Post) zu setzen.

footprints-elt14

Der blaue Footprint links oben ist mein Design-Footprint, die grauen Footprints visualisieren die Reflexionen der TeilnehmerInnen. Wieder einmal belegen die grauen Footprints wie unterschiedlich LernerInnen „gestrickt“ sind.

Im Cluster „Ageny“ / „Persönliche Weiterentwicklung“ sind die Faktoren Autonomie (A) und Selbstorganisation (SO) im Design (blauer Footprint) nahe der vorgeschriebenen Zone. Ich dachte, durch das Programm und die face-to-face Veranstaltung haben die TeilnehmerInnen nicht besonders viel Autonomie. Der Footprint oben, Mitte zeigt eine ähnliche Einschätzung, während die Footprints rechs außen und links unten größere Freiheiten /Herausforderungen abbilden.

Insgesamt freue ich mich, dass sich viele Faktoren im Bereich der sweet emergence (weißer Bereich) finden und niemand ins Chaos gestürzt ist🙂

Auch im kommenden Jahr werden die Footprints meine Arbeit als Lehrende, Trainerin und Lernende begleiten. Zudem freue ich mich, dass ich einige Menschen, die die Footprints neugierig gemacht haben, bei ihrer Anwendung der Footprints begleiten darf.

 

1 Response to "ELT14 – rund um offene Lernszenarien und ihre Reflexion"

[…] conference instigator, Jutta Pauschenwein, has written about the conference on her blog -https://zmldidaktik.wordpress.com/2014/09/21/elt14-rund-um-offene-lernszenarien-und-ihre-reflexion/ and there are further posts on this blog about our preparations for this […]

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: