ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

Vorschau auf den E-Learning Tag 2014

Posted on: September 15, 2014

In zwei Tagen findet unser mittlerweile 13. E-Learning statt, der heuer um die Evaluieurung offener Lernszenarien kreist. Prominent dabei sind die „Footprints of emergence“ von Jenny Mackness und Roy Williams. In fünf Blogposts bereitet Jenny die Keynote vor:

  1. Evaluation of Open Learning Scenarios – Jennys erstes Post eröffnet die Reihe, Jenny bietet ihre Posts als „advanced organizers“ an, also für die Vor- oder Nachbereitung der Tagung.
  2. Characteristics of Open Learning Environments – im zweiten Post geht sie näher auf die Footprints of emergence ein
  3. Emergent Learning in Open Environments – hier setzt sich Jenny mit dem Hintergrund der Footprints, mit „emergent learning“ auseinander
  4. Theoretical influences on the characteristics of open learning environments – in diesem Post setzt  Jenny ihre persönlichen Lernerfahrungen während ihres Berufslebens in Bezug zu den Faktoren der Footprints of Emergence und den dahinter liegenden Lerntheorien
  5. Future directions for  the  Footprints of Emergence framework – hier hofft Jenny durch ein Online-Tool die Anwendung der Footprints of Emergence zu erleichtern und dadurch tiefer in die Reflexion offener Lernszenarien  einzusteigen.

Mich fasziniert der Hintergrund der Footprints (daher lesen wir seit vielen Monaten in unserem ZML-Lesekreis rund um die Lerntheorien hinter den Footprints) und in Jennys viertem Blogpost regte mich ihre Tabelle „links between significant prior learning events in my career and the associated theorists and theories“ zum Nachdenken an. Meine bisherigen Lernwege anhand der Footprints zu reflektieren, wäre eine große Herausforderung!

Mit der im 5. Post angekündigten neuen Software, die noch im Experimentierstadium ist, evaluierte  ich das Design des heurigen E-Learning Tages.

Design ELT14 (JP)

Wie man leicht sehen kann, befinden sich praktisch alle Faktoren im Bereich des Emergent Learning (Raum zwischen den beiden strichlierten Linien).

  • Unsere Tagung ist nicht experimentell (Exp) und auch nicht adaptiv (Adap) – wir hoffen, das Programm so abzuwickeln, wie es geplant ist (Faktoren rechts oben, Cluster Interactive Environment). Ich erwarte, dass die TeilnehmerInnen durch Interaktion und Austausch (FIN) gefordert  sein werden.
  • Im Bereich des Clusters „Persönliches Wachstum“ (rechts unten) sind Selbstorganisation (SO) und Autonomie (A) im vorgeschriebenen Bereich (der E-Learning Tag ist eine klassische Tagung mit vielleicht ein bisschen längeren Pausen). Doch Open Affordances (OAff)  (was kann da alles passieren am E-Learning Tag) und Negotiated Outcomes (NO) (was nehmen die TeilnehmerInnen mit, insbes. wenn sie zu den  Workshops kommen?) stellen durch einen eher hohen Wert eine gewisse Herausforderung dar.
  • Faktoren mit großen Werten sind im Weiteren Networking (Net, Cluster Eigener Stil, Selbstpräsenz, Schreiben) sowie Liminal Space (Lim) und Unexpected Outcomes (beide Cluster Offenheit / Struktur).

Am E-Learning Tag  werde ich Jenny Mackness das erste Mal persönlich und face-to-face treffen. Ich werde ihr meinen Footprint zeigen, sie wird lächeln und meinen, dass die TeilnehmerInnen während ihres Lernens auf der Konferenz recht oft in ihrer Komfortzone bleiben können.

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