ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

Werner Lenz: Studieren statt lernen, coachen statt belehren?

Posted on: November 19, 2013

In seiner eigenen Lehre ist ihm folgendes wichtig: beziehen – rückmelden – riskieren – rückmelden

Heute: LernunternehmerInnen sollen eigenständig, erfolgreich und eingebunden sein. Studieren und Lernen heißt sich „selbst optimieren“ und die Verantwortung selbst übernehmen.

Wir sind in Österreich in die Phase des Lebenslanges Lernens eingetreten, wichtig sind die Eigenverantwortung der Lernenden, Kompetenzen, Anerkennung jedes Lernen, Hervorhebung der Selbstbildung.

Wie viel Raum geben wir Lehrende unseren Studierenden für ihre eigene Entwicklung?

In den letzten 40 Jahren nahm Lenz einen Übergang vom Marathon (40 Jahre Arbeit an derselben Stelle) zur Kurzstrecke (Einbindung in Projekte, ein Projekt nach dem anderen) wahr.

Heutiges Lernen:

  • FH: ausgewählte Studierende, Berufsnähe und Akzeptanz
  • UNI: Auswahl während des Studiums (ca. 50 Prozent Dropout), Orientierung an der Forschung, Studierende sind Störfaktor
  • Weiterbildung: Praxisbezug, Nutzen muss sichtbar werden.

Wir befinden uns in einem Krieg um Talente. Es gibt viele Jugendliche pro Jahr, die schlecht lesen und rechnen können, keine Lehre abschließen. Der Trend geht zum/r WissensarbeiterIn, zur höheren Bildung – es ist eine Lernidustrie entstanden, Lernende sind selbstveranwortlich, sollen selbst für ihren Erfolg Verantwortung übernehmen. Herausforderung an Lehrende: selbstgesteuerte Lernprozesse unterstützen – eher coachen als disziplinieren und prüfen.

Leseempfehlungen:

Es gibt jetzt die Chance viel zu probieren – Hinweis auf die Ideentische, flipped classroom.

Neue Lernformen (Selbstverantwortung) bieten sozialen Sprengstoff

Persönliche Erfahrungen

Seine Sudierenden haben während und nach den Praktika, nach gemeinsamen Reisen am meisten gelernt, ihr Engagement nahm zu. Wichtig ist ihm die Erhöhung des Selbstwertsgefühl, dann geht das Lernen von selbst. Seine Enkel soll kommunzieren können: mitreden und zuhören, sie sollen viel Wissen haben (das gibt einen hohen Selbstwert) und dieses Wissen kritisch beleuchten, sie sind eigenständig und individuell und leben bewusst in einer Gesellschaft. Und er wünscht ihnen Lebensfreude und Mut zum Risiko.

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