ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

Wo stehe ich nach dem MOOC-Maker MOOC?

Posted on: März 4, 2013

Nach einem sehr intensiven Januar und halbem Februar, mit

habe ich mich in unseren Schulsemesterferien in der Wärme am Meer gut erholt. Trainings und Lehre waren abgeschlossen und ich klinkte mich aus dem MMC13 wirklich aus. Vor kurzem schmökerte ich dann ein bisschen auf dem MMC13-Blog und im WIKI, ohne wirklich ganz schlau zu werden, was da genau nach meinem Ausstieg noch passiert war.

Meine Bilanz der Ziele für das MMC13 schaut folgendermaßen aus:

  • In Summe investierte ich weniger als die veranschlagten ca. 5-7 Stunden pro Woche und
  • ich war bei weniger als der Hälfte der synchronen Events dabei:  ich erlebte, dass meine Abneigung gegen „Konsumieren“ von synchronen Events oder Aufnahmen nicht weniger wurde.
  • Es war interessant an einem deutschsprachigen MOOC teilzunehmen, einige der bereits AkteurInnen zu kennen – es fühlte sich für mich anders an als die englischsprachigen MOOCs, irgendwie leichter und schwerer zugleich.
  • Meine Rollen im MMC13 standen meinem Lernerlebnis im Weg.

Diese intensiven ersten Wochen des Jahres 2013 lassen mich recht konfus zurück. Die MOOCs entwickeln sich rasch weiter, hier gut mitzukriegen, was passiert, ist eine Herausforderung. Im MMC13 empfand ich die Rolle der GastgeberInnen als zu aktiv, doch ohne diese intensive Aktivität verstecken sich viele Lernprozesse im Verborgenen. Das passierte mir in unserem Online-Training zur Content Strategy – da gab es intensiven Austausch in der geheimen fb-Gruppe und fast keine Postings mehr in der offenen google+ Gruppe.

Wie viel Eigenverantwortung haben die Lernenden? Wie sehr kann ich mich als Lehrende und Trainerin zurücknehmen? Welche Interaktionen von mir sind nötig und welche behindern Lernprozesse? Basis dieser Überlegungen ist, dass ich natürlich die Verantwortung das Lerndesign mit seinem Rahmen und seinen Regeln trage.

Letztes Jahr in der Mitte des Change11 MOOCs empfand ich mich auch in so einer konfusen Phase. Damals bekam ich erst gegen Ende des Change11 MOOCs und rund um meine Teilnahme am Academic BEtreat 2012 (angeboten von Etienne und Bev Wenger) wieder mehr Klarheit und neue Ideen über meine weiteren Schritte in Bezug auf Trainingsentwicklung und Forschungsaktivitäten.

Demnächst werden wir im Team die Evaluierungsergebnisse des Online-Trainings zur Content Strategy diskutieren und versuchen sie zu verstehen. Auch die footprints of emergence (Roy Trevor Williams, Jenny Mackness, Simone Gumtau) scheinen mir eine Methode zu sein, die neue Einsichten bringt, und ich möchte mich intensiver mit ihr befassen (siehe auch meinen Blogbeitrag: Footprints for “Emerging Learning” – Variety of a creative method of reflection). Darüber hinaus konzipiere ich gerade den Online-Kurs: E-Sensitivity, mit dem ich eine Schnittstelle zwischen Pädagogik und Gruppendynamik schaffen möchte und gemeinsam mit meinem Co-Moderator viel über Gruppendynamik im virtuellen Raum lernen möchte.

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