ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

#MMC13 -13 Reflexion der vierten Woche

Posted on: Februar 12, 2013

.. und dies ist auch meine letzte Reflexion in der Rolle als Reflektorin, weil ich nächste Woche nicht verfügbar bin. Allerdings werde ich in der übernächsten Woche auf jeden Fall das WIKI studieren, bin wirklich neugierig, was dann alles drinstehen wird!

Dieses Mal orientiere ich mich an den Fragestellungen der GastgeberInnen, bevor ich ein paar Aspekte, dir mir im Kopf herumspuken, diskutiere.

  • Was ist in dieser Woche positiv und produktiv im Rahmen des MOOCs gelaufen? sowie Aktivitätsgrad und Stimmung der TeilnehmerInnen

Das Thema an und für sich ist ein spannendes, und die Impulse für die Woche umfassten ein breites Spektrum – an Blogbeiträgen wurde allerdings wesentlich weniger produziert als in den vergangenen Wochen. Was ich nachvollziehen kann, denn auch ich persönlich finde die Didaktik von cMOOCs wesentlich spannender als ein Geschäftsmodell für ein MOOC, obwohl ich mich mit zweiterem dringend auseinandersetzen sollte! – Das Dokument zur exemplarischen Kostenstruktur wird vermutlich auch erst nach dem MOOC-Ende vollständig ausfüllbar sein (ob die GastgeberInnen eine tägliche Zeiterfassung machen??).

  • Sind wir dem angesetzten Thema in dieser Woche gerecht geworden? 

Meiner Wahrnehmung nach ja, ich denke, das Thema hat die #MMC13 Community beschäftigt, auch wenn es nicht unbedingt zur großen Kreativität anregte.

Mich selbst beschäftigen nach diesen 4 Wochen zwei Fragen:

  • Was macht die Rolle der Didaktik-Impulsgeberin und der Reflektorin mit mir?

Vorab fühlte ich mich geehrt für eine aktive Rolle eingeladen zu sein – und ging davon aus, dass ich dadurch näher am Geschehen sein würde und  meine persönlichen Lernerfahrungen in Bezug auf das Thema intensiver sein würden. Mit genau diesem Gefühl stieg ich bereits Wochen vor dem eigentlichen Start des #MMC13 ein, schrieb Blogposts, reflektierte meine Erfahrungen und Erwartungen.

Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass meine Rollen im MMC13 diesen erwarteten Lerneffekt einschränkten. Ich ließ  mich nicht unbekümmert treiben, hatte große Erwartungen an mich, dass ich möglichst viel lesen, die anderen möglichst genau wahrnehmen, allen Hangouts live folgen sollte. Da ein Großteil meiner zeitlichen Ressourcen woanders gebunden waren und ich mich nicht frei fühlte, viele Tage gar nicht beim #MMC13 vorbei zu schauen, nahm meine Motivation ab. Und schlussendlich war ich dann eine Vielleserin (keine Lurkerin, dafür war ich zu aktiv!) – jedoch sehr wenig im Austausch mit anderen. Ich widersetzte mich dem Prinzip der Serendipity, ließ mich nicht hintreiben, wo es mir gerade interessant schien.

  • Was waren für mich die Konsequenzen der Kommunikation auf Deutsch?

Vorausschicken möchte ich, dass ich weder besonders sprachbegabt bin, noch jemals länger in einem englisch-sprachigen Land war – und trotzdem die Sprache Englisch sehr schätze, viel auf Englisch lese, etc. Die ersten beiden MOOCs, an denen ich teilnahm (#change11, #oped12), wurden in englischer Sprache geführt – und das hat mir gefallen. In einer anderen Sprache zu kommunizieren finde ich herausfordernd, ich schreibe nicht so schnell in Englisch wie in Deutsch. In Englisch zu kommunizieren gibt mir einen kreativen Freiraum. Das Ringen um Verständnis von englischen Sätzen ergibt eine dichte Wahrnehmung der Materie. Immer wieder bin ich auch an der Übersetzung gescheitert, fand kein Wort dafür, hatte das Gefühl auf einer emotionalen Ebene zu verstehen – jedoch eben nicht genau und wortwörtlich.

Im Deutschen bin ich eine Schnellleserin und oft ungenau in der Formulierung. Vermutlich habe ich vieles im #MMC13 viel zu rasch gelesen, überflogen. Die Erwartung ganz leicht viel tiefer in das Thema einzusteigen, weil in meiner Muttersprache kommuniziert wird, hat sich nicht erfüllt.

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1 Response to "#MMC13 -13 Reflexion der vierten Woche"

[…] Dann schaut mal bei unseren Reflektoren/innen nach: bei Andrea Brücken, Boris Jäger und Jutta Pauschenwein! Vielen […]

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