ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

#MMC13 -10 Eine Rundreise durch die MOOC Didaktik

Posted on: Januar 27, 2013

Ich versuche die Zeit am Sonntag zu nützen, um die Gedanken und Posts zur Didaktik Revue ziehen zu lassen und für mich Kernpunkte zu extrahieren.

Im Zentrum steht das Lernen im MOOC. Welche Kompetenzen braucht es dafür, und inwieweit sind die GastgeberInnen dafür „verantwortlich“? Wie können sich cMOOCs weiter entwickeln, etwa mit vorgeschalteten Einstiegsmodulen? Wie kann eine umfassende Dokumentation nach dem MOOC erstellt werden und wie können wir von einem zum nächsten MOOC lernen?

Nun freue ich mich auf das Didaktik Special heute abends.

Anhang: meine Zusammenfassungen

Impulsgeberin Yvonne Stragies – How to MOOC? Nichts leichter als das!?

…das wäre fast in einem wissenschaftlichen Artikel ausgeartet.  Stephen Downes (2012) said, “It would be a game.” And I want to take that seriously.”

Yvonne’s Beitrag über die ideale MOOC-Teilnehmerin Sarah, die sich spielend leicht die Zeit beim MOOC vertreibt.

  • Voraussetzung für eine MOOCerin: internet- und technikaffin; verbringt viel Zeit im Netz; hochgradig vernetzt; offen, weitere Werkzeuge auszuprobieren
  • Herangehensweise: Überblick über Struktur, Werkzeuge, Themen; setzt Prioritäten, hat gutes Zeitmanagement; notiert sich relevante Links, Hashtags, ….
  • Aktionen: eigene Blogartikel; vernetzt zur eigenen beruflichen Praxis; vernetzt die Aussagen anderer, interessiert sich für Vielfalt der Meinungen und Sichtweisen – Praxis und Wissenschaft
  • Netzwerk: lernt andere kennen durch Profile und persönliche Äußerungen; ist authentisch; kommuniziert zielorientiert; nützt ihre Netzwerke professionell
  • Lernprozess: genießt den Freiraum im MOOC;  traut sich Fragen und Unsicherheiten auszusprechen; sie vertraut auf die Unterstützung anderer.
  • Transfer: nützt MOOC für ihre berufliche Praxis; hält den Austausch auch über den MOOC hinaus aufrecht.

Fragen an Newbies und MOOC-Erfahrene aus Yvonne’s Impulsbeitrag: was sind die persönlichen Stolpersteine, ist ein Diskurs möglich, gibt es den Anreiz sich mit neuen Werkzeugen auseinanderzusetzen, welche Persönlichkeitsmerkmale braucht es?

Fragen an die PraktikerInnen: Sind Studierende für MOOCs bereit, was brauchen sie für Kompetenzen, kann Lehre öffentlich sein?

Kommentare zu Sara, sowie zum Potential von MOOCs im lebenslangen Lernen und für Menschen aus Schwellen- und Entwicklungsländern.

Impulsgeberin Lore Ress – Veränderungen für Trainer/Lehrer/Dozenten

Lore spricht in ihrem Blogbeitrag an, welche Konsequenzen offenes Lehren / Lernen für die Lehrenden / TrainerInnen hat:

  • Material ist offen im Netz – bringt das einen Wettbewerbs-Nachteil?
  • Inwieweit braucht offenes, selbstgesteuertes Lernen Lehrende / TrainerInnen?
  • Wie gehen Lehrende / TrainerInnen mit ihrem „öffentlich“ Werden um?

In den Kommentaren ging es dann um die (Medien)Kompetenzen der Lernenden im MOOC.

Sehr spannend fand ich ihren Beitrag zu „Passen MOOC und PAS/DIN zusammen?„, der folgende Tabelle enthält: How to make my MOOC (Tabelle basierend auf der PAS 1032-1, Febr. 2004)

Impulsgeberin Cornelie Picht – Kein MOOC für alle Fälle

Cornelie widmet sich dem Thema „Drop Out“ in MOOCs, da sich MOOCs durch sehr hohe Dropout-Raten auszeichnen. Um dem zu begegnen schlägt sie 3 Ansätze vor:

  • Die Lernenden müssen sich ändern und die nötigen methodischen, motivationalen, kognitiven und emotionalen Komponenten mitbringen. Eventuell könnten sie diese vorab im Rahmen eines MOOC-Führerscheins erwerben.
  • Die MOOCs müssen sich ändern. In der Grafik zu „Lernen für das MOOC“, „im MOOC“, sowie „Lernen 2.x“ findet man eine Darstellung einer möglichen Entwicklung innerhalb eines MOOCs. Diese Entwicklung ist bereits in der Entwicklung von cMOOCs zu xMOOCs abgebildet. Möglicherweise bräuchten cMOOCs vorgeschaltete Module im Bereich „Lernen für das MOOC“.
  • Die Perspektive muss sich ändern. Hier bietet Cornelie einen entspannteren Blick auf die Statistik.

In den Kommentaren geht es aus unterschiedlichen Perspektiven um Drop Outs und Ideen für „andere“ MOOCs. Schmunzeln musste ich über Katja’s Vergleich mit dem MOOC als Laden, seine Einrichtung (tools), die Raumgestaltung (Struktur durch Veranstalter) und die Inhalte als Süßigkeiten.

Experte on Air Joachim Wedekind zur MOOC Didaktik

Ausgehend vom „Zwischenfazit“, dass MOOCs keine Didaktik brauchen, weil es auch keine Lehrenden gibt (diesem Zwischenfazit wurde im Weiteren widersprochen), behandelt Wedekind aus unterschiedlichen Perspektiven die Vielfalt an Diskussionssträngen, Ideen und Ansichten, die ihn persönlich mit seinem Vollständigkeitsanspruch auch frustrieren. Er spricht den Bedarf an, nach einem MOOC eine möglichst umfassende Dokumentation bereitzustellen, auch damit daraus gelernt werden kann. MOOCs müssen erst wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

Julia Russau schreibt in ihrem Blogbeitrag dazu, dass sie es befremdlich finden würde, wenn im MOOC nach dem oder der „perfekten Lernenden“ gesucht werden würde.

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