ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

Vom Personalentwickler zum Community Manager? im ZML-Leseclub

Posted on: Januar 17, 2012

Thema des heutigen ZML-Leseclubs war Jochen Robes (2011) Artikel „Vom Personalentwickler zum Community Manager? Ein Rollenbild im Wandel“ – Personalentwicklung 2.0. in A. Trost & T. Jenewein (Hrsg.) Personalentwicklung 2.0, S. 11-28. Köln: Wolters Kluwer.

Diskussion von Robes‘ Artikel

Abgesehen von der genderungerechten Schreibweise (und da ich gerade einen Online-Genderkurs moderiere, bin ich sehr empfindlich) gibt der Artikel einen guten Überblick, wie die neuen Technologien die Rollen von BildungsexpertInnen (in Unternehmen) verändern.

Robes‘ Fragestellungen (Seite 69) habe ich mit unseren Kompetenzen im WebLitercyLab  und unserer Rolle als Social Artists in Bezug gesetzt. Für Online-Lernen und Wissensaustausch braucht es:

  • die Arbeit der Social Artists: Planung & Support & Motivation,
  • redaktionelle Prozesse und
  • Verbindung von Qualifizierungen und informellen Lernumgebungen (ein wichtiges Thema im Change MOOC)

Wir haben dann intensiver über redaktionelle Prozesse diskutiert. Natasa meinte, dass diese in ihrer Moderation nach dem Konzept von Gilly Salmon inkludiert sind, indem sie „gutes Schreiben“ vorlebt, die Wichtigkeit von Betreffs, Steuerung von Diskussionssträngen (wann eröffne ich einen neuen), fokussierte Beiträge.

In meinen Online-Trainings nehme ich das anders wahr. Ich bin besorgt, dass die Betonung des redaktionellen Prozesses die Spontanität der Teilnehmenden reduzieren würde. Im aktuell laufenden Kurs sind einige TeilnehmerInnen gerade dabei Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen und freuen sich explizit über die „Freiheit“ im Kurs, unverblümt schreiben zu dürfen.

Andererseits würden Beiträge, die redaktionell zumindest überdacht wurden, eine stringentere, intensivere Diskussion ermöglichen?? Dieses Thema wird mich noch länger beschäftigen.

Der Hinweis auf die Top 100 Tools 2011, zusammengestellt von der Expertin Jane Hart, bildete den Abschluss der Diskussion zum Artikel. Wir checkten die Liste, identifizierten unsere Lieblingswerkzeuge und wunderten uns, dass die Positionierung von Twitter (1), Youtube (2) und Google Docs (3) die gleichen sind wie 2010.

Weitere Diskussionen

Natasa meinte in Bezug auf unseren letzten Leseclub und Wenger’s Artikel, dass Social Learning Spaces in unseren Online-Kursen (in der Plattform Moodle) „nicht funktionieren“. Das verblüffte mich etwas, da ich den Artikel in Hinsicht auf unsere Kurse gelesen hatte und trotz der Einschränkungen durch eine Lernplattform durchaus einen Social Learning Space in den Kursen wahrnehme.

Erika erweiterte mein Wissen zu youtube-Videos, indem sie voll Begeisterung erzählte, wie durch das Taggen von Personen Übergänge von einem yotube-Video zum anderen möglich sind. Verstehen werde ich das erst, wenn ich ein Beispiel sehe.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: