ZML Didaktik / Innovative Learning Scenarios

Unser 13. E-Learning Tag am 17. September 2014 hinterlässt mich ganz erfüllt von vielfältigen Eindrücken und mit neuen Ideen. Ich habe die Keynote von Jenny Mackness und Roy Williams sehr geschätzt – zwar waren mir die Inhalte doch recht vertraut, von meiner eigenen Beschäftigung mit den Footprints of Emergence, von vielen Diskussion mit Jenny, manchmal auch mit Roy, vom Lesen des Beitrags zum Tagungsband – doch die vielen Bilder haben mich immer wieder verlockt weiter zu denken.

Jenny und Roy haben ein tiefes Verständnis von offenen Lernszenarien. Ich muss oft lachen, wenn Jennys Haare zu Berge stehen, weil von ihr als Lernerin in einem Online-Lernszenario erwartet wird in einer bestimmten Quantität beizutragen. Wie sehr ich meine Studies zwinge in Twitter aktiv zu sein, habe ich mich noch getraut ihr zu gestehen …

Eine offene Herangehensweise habe ich besonders bei zwei weiteren Beiträgen am E-Learning Tag wahrgenommen:

Denny und Rainer ließen uns an ihrer Reise nach Stockholm teilnehmen und diskutierten das Spannungsfeld “Offenheit / Struktur” aus einer ganz anderen Perspektive. Wie viel Planung braucht Reisen / Lernen, was versäumt man durch Über-Planung oder gar keine Planung? Möchte ich alleine reisen / lernen oder mit anderen? Diese Fragen beschäftigen mich noch!

Und Kurt, der seine Präsentation mutig mit einem Stück auf der Mundharmonika begann, lud seine Studierenden ein, sich außerhalb der Lehrveranstaltung und freiwillig auf ein mehrwöchiges Lernexperiment einzulassen. Er fand Studierende, die sich trauten, Mundharmonika spielen zu lernen und ihre Lernprozesse zu reflektieren, was mich beeindruckte.

In dem Footprint-Workshop, das Jenny und ich anboten, reflektierten einige TeilnehmerInnen den E-Learning Tag mit einem Footprint. Da bin ich natürlich dazu verführt ihre Reflexion in Bezug zu meinem Design-Footprint (siehe meinen vorbereitenden Post) zu setzen.

footprints-elt14

Der blaue Footprint links oben ist mein Design-Footprint, die grauen Footprints visualisieren die Reflexionen der TeilnehmerInnen. Wieder einmal belegen die grauen Footprints wie unterschiedlich LernerInnen “gestrickt” sind.

Im Cluster “Ageny” / “Persönliche Weiterentwicklung” sind die Faktoren Autonomie (A) und Selbstorganisation (SO) im Design (blauer Footprint) nahe der vorgeschriebenen Zone. Ich dachte, durch das Programm und die face-to-face Veranstaltung haben die TeilnehmerInnen nicht besonders viel Autonomie. Der Footprint oben, Mitte zeigt eine ähnliche Einschätzung, während die Footprints rechs außen und links unten größere Freiheiten /Herausforderungen abbilden.

Insgesamt freue ich mich, dass sich viele Faktoren im Bereich der sweet emergence (weißer Bereich) finden und niemand ins Chaos gestürzt ist :-)

Auch im kommenden Jahr werden die Footprints meine Arbeit als Lehrende, Trainerin und Lernende begleiten. Zudem freue ich mich, dass ich einige Menschen, die die Footprints neugierig gemacht haben, bei ihrer Anwendung der Footprints begleiten darf.

 

In zwei Tagen findet unser mittlerweile 13. E-Learning statt, der heuer um die Evaluieurung offener Lernszenarien kreist. Prominent dabei sind die “Footprints of emergence” von Jenny Mackness und Roy Williams. In fünf Blogposts bereitet Jenny die Keynote vor:

  1. Evaluation of Open Learning Scenarios – Jennys erstes Post eröffnet die Reihe, Jenny bietet ihre Posts als “advanced organizers” an, also für die Vor- oder Nachbereitung der Tagung.
  2. Characteristics of Open Learning Environments – im zweiten Post geht sie näher auf die Footprints of emergence ein
  3. Emergent Learning in Open Environments – hier setzt sich Jenny mit dem Hintergrund der Footprints, mit “emergent learning” auseinander
  4. Theoretical influences on the characteristics of open learning environments – in diesem Post setzt  Jenny ihre persönlichen Lernerfahrungen während ihres Berufslebens in Bezug zu den Faktoren der Footprints of Emergence und den dahinter liegenden Lerntheorien
  5. Future directions for  the  Footprints of Emergence framework – hier hofft Jenny durch ein Online-Tool die Anwendung der Footprints of Emergence zu erleichtern und dadurch tiefer in die Reflexion offener Lernszenarien  einzusteigen.

Mich fasziniert der Hintergrund der Footprints (daher lesen wir seit vielen Monaten in unserem ZML-Lesekreis rund um die Lerntheorien hinter den Footprints) und in Jennys viertem Blogpost regte mich ihre Tabelle “links between significant prior learning events in my career and the associated theorists and theories” zum Nachdenken an. Meine bisherigen Lernwege anhand der Footprints zu reflektieren, wäre eine große Herausforderung!

Mit der im 5. Post angekündigten neuen Software, die noch im Experimentierstadium ist, evaluierte  ich das Design des heurigen E-Learning Tages.

Design ELT14 (JP)

Wie man leicht sehen kann, befinden sich praktisch alle Faktoren im Bereich des Emergent Learning (Raum zwischen den beiden strichlierten Linien).

  • Unsere Tagung ist nicht experimentell (Exp) und auch nicht adaptiv (Adap) – wir hoffen, das Programm so abzuwickeln, wie es geplant ist (Faktoren rechts oben, Cluster Interactive Environment). Ich erwarte, dass die TeilnehmerInnen durch Interaktion und Austausch (FIN) gefordert  sein werden.
  • Im Bereich des Clusters “Persönliches Wachstum” (rechts unten) sind Selbstorganisation (SO) und Autonomie (A) im vorgeschriebenen Bereich (der E-Learning Tag ist eine klassische Tagung mit vielleicht ein bisschen längeren Pausen). Doch Open Affordances (OAff)  (was kann da alles passieren am E-Learning Tag) und Negotiated Outcomes (NO) (was nehmen die TeilnehmerInnen mit, insbes. wenn sie zu den  Workshops kommen?) stellen durch einen eher hohen Wert eine gewisse Herausforderung dar.
  • Faktoren mit großen Werten sind im Weiteren Networking (Net, Cluster Eigener Stil, Selbstpräsenz, Schreiben) sowie Liminal Space (Lim) und Unexpected Outcomes (beide Cluster Offenheit / Struktur).

Am E-Learning Tag  werde ich Jenny Mackness das erste Mal persönlich und face-to-face treffen. Ich werde ihr meinen Footprint zeigen, sie wird lächeln und meinen, dass die TeilnehmerInnen während ihres Lernens auf der Konferenz recht oft in ihrer Komfortzone bleiben können.

Bereits am 27.5.2014 begannen Gudrun, Natasa und ich Aspekte rund um unseren Lesestoff von David J. Snowden  und Mary E. Bone sowie Paul Cilliers zur Complexity  Theory zu diskutieren (Link zu den Publikationen siehe Seitenende).

Natasa stellte gleich eine Verbindung zu unserer  Identität her: wie wir  Wissenschaft, unsere Arbeit, unser Leben “sehen” – also einfach, kompliziert, komplex oder chaotisch – hängt mit uns und unserer Identität  zusammen. Von unserem Hintergrund her haben wir unterschiedliche Zugänge zur Komplexität, Gudrun als Sprachwissenschafterin, Natasa als Psychologin, ich als Physikerin. Die Arbeit am ZML braucht eine interdisziplinäre Herangehensweise, gerade im Austausch mit den Lehrenden als unterschiedlichen Fachdisziplinen. Auf diese Weise wollen wir Komplexität zulassen, in der Hochschuldidaktischen Weiterbildung genau so wie im cope14-MOOC.

Am 9.7.2014 wurde unsere Runde durch Sylvia vergrößert, die als Erwachsenenbildnerin einen wissenschaftstheoretischen Ansatz in unsere Diskussion brachte. Basierend auf  dem von mir geäußerten Unbehagen, dass mathematisch klar definierbare chaotische Systeme in anderen  Wissenschaftsbereiche, etwa der Wirtschaft, viel weniger  klar definiert verwendet werden, legten wir drei Levels fest:

  • Metatheorien, die unabhängig sind von einer einzelnen Fachdisziplin und dadurch in mehreren Fachdisziplinen wirksam werden können,
  • Fachtheorien, Profession / Objekt / lokale Themen sowie
  • Handlungsebene und Alltagsverständnis: interdisziplinär und komplex!

Man könnte also sagen, dass die Chaostheorie als Fachtheorie Bausteine für eine Metatheorie enthält, die von anderen Fachdisziplinen, z.B. der Wirtschaft, für ihre eigenen Zwecke verändert werden können. Interessant fand ich, dass wir in unserem Austausch feststellten, dass Disziplinen wie Pädagogik oder Psychologie keine “Bausteine für Metatheorien” liefern. Ich bin mir unsicher, ob  das stimmt.

Dann widmeten wir uns der Diskussion komplexer Systeme. Paul Cilliers’ Artikel zählt einige Charakteristika von komplexen Systemen auf (S. 257):

  • Komplexe Systeme sind offen, sie befinden sich nicht im Gleichgewicht.
  • Sie bestehen aus vielen Komponenten.
  • Es gibt eine Vergangenheit – Zukunft – Beziehung: der “Output” einzelner Komponenten hängt von ihrem Input ab, einige dieser Input-Output-Beziehungen sind nicht linear.
  • Die Komponenten reagieren miteinander, dabei gibt es unterschiedliche Reaktionswege.
  • Das Verhalten komplexer Systeme resultiert aus der Interaktion ihrer Komponenten, und nicht aus Eigenschaften der Komponenten selbst – das nennt man manchmal “emergence”.
  • Asymmetrische Strukturen entstehen durch interne dynamische Prozesse komplexer Systeme.
  • Mehr als eine Beschreibung eines komplexen Systems sind möglich.

Die für emergent learning so wichtige Balanz zwischen Offenheit und Struktur ist auch für komplexe Systeme gültig: Cillier schreibt: Die Struktur eines komplexen Systems ermöglicht sein komplexes Verhalten. Ein komplexes System muss beschränkt sein und darf nicht zu viele Freiheitsgrade haben. Sonst verhält es sich beliebig (S. 258).

Wir “kennen” ein komplexes System nur im Rahmen eines bestimmten Ordnungssystems, das wir selbst gewählt haben. Unser Wissen über ein komplexes System ist immer provisorisch.(S. 259). Wir können komplexe “Dinge” nicht komplex verstehen (S. 263).

Gudrun meine, unsere Lernkultur, unser Bewusstsein ist so ein Ordnungssystem, mit dem wir auf einen komplexen Sachverhalt blicken. Wir müssen uns entscheiden, was wir betrachten und was nicht.

Die Footprints of emergence machen Komplexität sichtbar, meinen wir – wobei sie eine Momentaufnahme sind.

In der Spannung zwischen Offenheit und vorgeschriebenem System, wo im Zwischenraum emergent learning möglich wird, sehen wir unseren Spielraum für didaktische Gestaltung.

Lesestoff:

  • David J. Snowden und Mary E. Boone “A Leader’s Framework for Decision Making“, Harvard Business Review
  • Cilliers, P. (2005). Complexity, deconstruction and relativism. Theory, Culture and Society, 22(5), 255-267.

Assignment 1

Ich habe echt nur ein einziges Kinderfoto hier bei mir – und wenn ich mir das so anschaue, bin ich echt schon alt, so ein vergilbtes Foto! Ja, damals, so 1967… steckte die Fotographie noch in den Kinderschuhen.

jutta-0-10
Auf diesem Foto sieht man meine Oma und mich. Leider habe ich eine Puppe in der Hand (noch keine gendergerechte Kindheit), doch ich halte sie eh recht lieblos. Und zumindest sind meine Haare kurz…

Das andere Ding in meiner rechten Hand kann ich leider nicht identifizieren. Irgendwas Geometrisches? Ich liebte schon damals Struktur, klare geometrische Formen. Meine logischen Blöcke habe ich gerne immer wieder neu angeordnet. Kennt noch wer dieses Spielzeug?

Zu meinem GeburtstagsMOOC

Bisher ist es auf meinem Blog ja eher objektiv hergegangen – und meine Beiträge hatten unterschiedlich abstrakte Themen zum Inhalt, wie Footprints of emergence, E-Learning Theorien, Reflexionen meiner MOOC-Erlebnisse, …

Doch es scheint, dass diese Herangehensweise nun im August 2014 etwas persönlicher wird. Ich habe nämlich gerade eben ein persönliches, eigenes MOOC zum Geburtstag geschenkt bekommen. Das ist sehr aufregend.

Ein MOOC, so wie ich es (bzw. ihn, den Kurs) mag, ist etwas Verbindendes (Collaboration), da lernen viele miteinander, am besten konstruktivistisch und konnektivistisch! Dieser MOOC soll Spaß machen, denke ich mir. Und ich möchte alle, die Lust darauf haben, die mich kennen, die einmal ein MOOC ausprobieren möchten, herzlich zum Mitmachen einladen.

Die erste Aufgabe steht bereit – los geht’s!

Schlagwörter:

Im ZML-Leseclub gehen wir weiter den Konzepten hinter den footprints of emergence nach. Thema unseres nächsten Treffens ist die “Complexity Theory”.

Gemäß der englischen Wikipedia sind folgende Themen mit der Complexity Theory verwandt:

  • Chaos theory (and computational complexity theory and algorithmic information theory)
  • Complexity theory and organisations (Behandlung von strategischen Aspekten)
  • Complexity theory and economics (Anwendung in der Wirtschaft)

Chaos Theory

Chaos Theory kenne ich aus der Physik und Mathematik. In chaotischen Systemen verursacht eine kleine Änderung der Anfangsbedingung eine nicht vorhersagbare Änderung des Gesamtsystems (plakatives Beispiel: ein Flügelschlag eines Schmetterlings ändert das Wetter). Ein Beispiel dafür ist das Doppelpendel. Die Bewegung des Doppelpendels ist zwar vorhersagbar, deterministisch (es gibt eine Bewegungsgleichung), allerdings höchst empfindlich auf die Anfangsbedingungen. D.h. auch wenn man versucht das Doppelpendel auf die exakt gleiche Art anzustoßen ist die resultierene Bewegung immer unterschiedlich, da es in der Realität nicht möglich ist eine Anfangsbedingung exakt gleich zu wiederholen. Beim chaotischen Pendel im Giessener Mathematikum sieht man die chaotische Bewegung des Doppelpendels gut, gegen Ende des Videos dreht es sich sogar in die Gegenrichtung.

Ein berühmter Name in der Chaosforschung ist Benoit Mandelbaum, der Erfinder der fraktalen Geometrie (fraktal kommt von fractus – zerbrochen). Fraktale haben einen “ausgefransten Rand”. Man sieht das etwa bei der “Kochkurve“, die zwar eine endliche Fläche umschließt, bei der man jedoch nicht weiß, wie lange sie ist. (Ein nützlicher Begriff ist die Hausdorff Dimension, die bei Fraktalen keine ganzzahlige Dimension besitzt).

Zusammenfassend kann man sagen, dass chaotische Systeme in der Natur häufig vorkommen und es zahlreiche Theorien und mathematische Modelle gibt, sie zu beschreiben. Solche Modelle werden auch in der Wirtschaft verwendet.

In einem der Artikel, den wir für den ZML-Leseclub diskutieren, geht es um Complexity theory and organisations / and economics.

Simple, complicated, complex and chaotic systems

Im Harvard Business Review beschreiben David J. Snowden und Mary E. Boone “A Leader’s Framework for Decision Making“, dabei unterscheiden sie zwischen einfachen, komplizierten, komplexen und chaotischen Systemen.

  1. In einfachen Systemen unterstützen “Best paractice” Beispiele Führungskräfte in ihrer Entscheidungsfindung. Die AutorInnen nennen solche Systeme “known knowns” – die Entscheidungen werden akzeptiert, weil die Beteiligten das Problem oder die Herausforderung auf eher gleiche Art verstehen. Im Weiteren ist angeführt, dass die Welt selten so einfach ist und auch in einfachen Systemen Probleme auftreten können.
  2. Komplizierte Systeme brauchen Expertinnen und Experten. Im Bereich der “known unknowns” liefern ExpertInnen “good pratice” Beispiele, da es eine “beste” Lösung meist nicht gibt. Komplizierte Fragestellungen fordern Führungskräfte, gerade auch wenn die ExpertInnen einander widersprechende Lösungswege vorschlagen. Kreative Ansätze können Lösungen für komplizierte Probleme bringen, ein spielebasiertes Szenario kann zu neuen Perspektiven führen.
  3. Komplexe Systeme werden als “unknown unknowns” bezeichnet: was passieren wird, ist nicht vorhersagbar. Erst im Rückblick kann eine komplexe Situation verstanden werden. Komplexe Systeme brauchen eine experimentelle Herangehensweise, in der Fehler passieren dürfen. “Safe to fail”-Experimente finden in einem sicheren Raum statt, in dem Ideen scheitern können (sich als nicht nützlich erweisen können). Mit den Ideen, die beobachtbare positive Ergebnisse liefern, kann weitergearbeitet werden. Emergente Prozesse spielen beim Umgang mit komplexen Systemen eine wichtige Rolle.
  4. Die Entwicklung chaotischer Systeme ist nicht voraussehbar. chaotische Systeme sind “unknowable“. Die Herausforderung für Führungskräfte besteht darin, eine chaotische Situation (Krise) in eine komplexe Situation überzuführen.

Den Zusammenhang von komplexen Systemen mit Didaktik, Lehre und Training werden wir bei unserem kommenden Leseclub diskutieren.

 

As initiator of the cope14 mooc and in my actual role as moderator I’m thinking about the motivations of the learners. Actually we are in week 4 which is the most challenging week with a lot of materials and assignments. In this week there are not so many learners actively posting contributions and it is easier to analyze fewer persons. Nevertheless my feelings about the learners were developing during the former weeks as well.

Self-motivated learners with lust for learning

There are learners who want to learn about the topics of cope14, they are curios about the content and they immerge in their learning processes. I suspect that these leaners are older than 30 or 40 years. Observing them I perceive that some of them have already had experiences with MOOCs but others are newbies. I admire their energy for learning. A part of them comes from abroad and all profit from the openness of cope14.

Semi self-motivated learners who bond with their teachers

There are students in our MOOC who got invited to cope14 by their teachers which are not their business teachers. And in some cases business is not a part of their study degree at all. I love to read their comments, they are funny learners who are open to new and challenging topics and they try to understand what’s going on in a special week. They seem to be satisfied with the insights they gain in their learning processes. (these students are coming from our university as well as from other universities).

In their attitude they are similar to the self-motivated learners with lust for learning. And … in some of their postings I got the impression that their bond with their teachers helped them to enter cope14 with an open mind and to overcome the challenges of learning in our MOOC.

Externally-motivated demotivated leaners

Furthermore there are learners who didn’t succeed or do not want to understand the principles of learning in cope14. (During the preparation phase I discussed the cope14 MOOC with many teachers and asked them to include it as part of a regular class and to allow freedom of learning for their students). Many of these learners are business students and were invited by their business teachers. My first hypothesis is that the open approach of cope14 is very different from the day to day experiences as business students or business teachers.  My second hypotheses is that the dialogue and negotiation between teachers and students about learning in cope14 failed as well as the briefing process between teachers and cope14 initiators.

I expected some of the business students to love the openness of cope14, the materials and questions, the videos and the efforts their teachers invested into preparation of the weeks. In week 4 I cannot detect any of these students which is rather strange.

Of course these are my preliminary findings based on my observations and feelings and my leaners’ lists. After the end of cope14 we will evaluate all the material we gained during our MOOC experiment in more detail.

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